Sicherung der Energieinfrastruktur

Mit Wassertechnologie, die wir konsequent sicherer und zunehmend KI-integriert entwickeln, leisten wir einen Beitrag zur Sicherung der Energieinfrastruktur.

Wir unterstützen die Umsetzung der Energiewende mit Lösungen, die veraltete Technologie ersetzen oder bei der Erzeugung erneuerbarer Energie zum Einsatz kommen, zum Beispiel in Wasserkraftwerken.

Die Energieversorgung verändert sich. Der Ausbau erneuerbarer Energien, die zunehmende Elektrifizierung und neue dezentrale Strukturen stellen bestehende Systeme vor neue Anforderungen. Gleichzeitig bleibt eine zuverlässige Versorgung eine wichtige Voraussetzung für Wirtschaft, Gesellschaft und das tägliche Leben.

Damit Energiesysteme mit diesen Veränderungen Schritt halten können, müssen Energieflüsse effizient genutzt, technische Systeme intelligent gesteuert und unterschiedliche Energiequellen miteinander verbunden werden. Unsere Wassertechnologie kommt dabei in verschiedenen Anwendungen zum Einsatz – von der Wärme- und Kälteversorgung in Gebäuden bis hin zu Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie.

Energiesicherheit neu denken

Lösungen für eine sich verändernde Energiewelt

Energiesicherheit bedeutet heute mehr als die reine Verfügbarkeit von Energie. Sie muss dort zuverlässig zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht wird, während gleichzeitig neue Erzeugungsformen und sich verändernde Verbrauchsmuster berücksichtigt werden.

Digitale Technologien schaffen neue Möglichkeiten, Energie- und Betriebssysteme transparenter zu machen. Durch die Erfassung und Analyse von Betriebsdaten lassen sich Anlagenzustände besser verstehen und Betriebsabläufe gezielter steuern.

Künstliche Intelligenz kann dabei unterstützen, große Datenmengen auszuwerten, Muster zu erkennen und Optimierungspotenziale sichtbar zu machen. So entstehen zusätzliche Möglichkeiten, technische Systeme an veränderte Anforderungen anzupassen und ihre Betriebsweise datenbasiert weiterzuentwickeln.

Intelligente Gebäude als Teil moderner Energiesysteme

Wärme, Kälte und Energie miteinander vernetzt

Gebäude sind ein wesentlicher Bestandteil der Energieinfrastruktur. In ihnen treffen unterschiedliche Systeme für Wärme-, Kälte- und Wasserversorgung aufeinander. Ihre zunehmende Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, diese Systeme miteinander zu verknüpfen und ihren Betrieb besser auf die jeweilige Nutzung abzustimmen.

Digitale Steuerungs- und Gebäudemanagementsysteme können Betriebsdaten zusammenführen und dabei helfen, Energieflüsse transparenter zu machen. Intelligente Pumpentechnologie unterstützt die bedarfsgerechte Versorgung und kann dazu beitragen, Betriebsprozesse effizienter zu steuern.

Praxisbeispiel: EBZ Bochum, Deutschland

Im Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) in Bochum untersucht der sogenannte „smarte Heizungskeller“, welche Möglichkeiten die digitale Vernetzung technischer Systeme für den Gebäudebetrieb eröffnet.

Ein Bestandteil des Projekts ist die Wilo-Stratos MAXO. Die vernetzte Pumpentechnologie unterstützt die Erzeugung und Verteilung von Wärme und Kälte innerhalb des Gebäudes. Betriebsdaten können dabei genutzt werden, um die Anlagensteuerung an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Das Projekt zeigt, wie digitale Vernetzung und intelligente Pumpentechnologie zusammenspielen können und welche Möglichkeiten sich daraus für den Betrieb moderner Gebäude ergeben.


Erneuerbare Energien integrieren

Wassertechnologie für neue Energieanwendungen

Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien verändern sich auch die Anforderungen an technische Systeme. Erzeugung und Verbrauch können stärker schwanken und müssen in unterschiedlichen Anwendungen aufeinander abgestimmt werden.

Unsere Wassertechnologie kommt unter anderem in Systemen zum Einsatz, die erneuerbare Energiequellen nutzen. Dazu gehören beispielsweise Wärmepumpen- und Solarthermieanlagen sowie Anwendungen in der Wasserkraft.

Digitale Funktionen ermöglichen es, Betriebszustände kontinuierlich zu erfassen und Anlagen entsprechend der jeweiligen Bedingungen zu steuern. So lassen sich unterschiedliche Betriebsanforderungen und Energieflüsse innerhalb technischer Systeme gezielter berücksichtigen.

Praxisbeispiel: Wilopark, Dortmund, Deutschland

Der Wilopark, Konzernhauptsitz der Wilo Group in Dortmund, verbindet Technologien zur Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Energie.

Ein Teil des erzeugten Solarstroms wird im H2POWERPLANT zur Herstellung und Speicherung von grünem Wasserstoff genutzt. Das H2POWERPLANT erzeugt mittels Elektrolyse Wasserstoff und nutzt dabei Strom aus Solar-, Wind- und Wasserkraft. Bei Bedarf kann der Wasserstoff über eine Brennstoffzelle wieder in elektrische Energie umgewandelt werden. Die Abwärme wird dabei im Verbundsystem zu Heizungszwecken genutzt, gespeichert oder vor Ort in Kälte umgewandelt. Die Nutzung der Abwärme kann unter Umständen den nutzbaren Energieanteil des Gesamtsystems erhöhen.

Der Wilopark macht anschaulich, wie unterschiedliche Energietechnologien innerhalb eines integrierten Energiesystems zusammenspielen können.


Resiliente Infrastrukturen für eine zuverlässige Versorgung

Technische Systeme beobachten, verstehen und vorausschauend betreiben

Eine zuverlässige Energieversorgung hängt auch davon ab, wie stabil technische Systeme im Betrieb funktionieren. Gerade in größeren Gebäuden und komplexen Infrastrukturen können digitale Überwachung und intelligente Steuerung dabei helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Betriebsabläufe gezielt anzupassen.

Die kontinuierliche Erfassung von Betriebsdaten schafft Transparenz über den Zustand von Anlagen. In Verbindung mit digitalen Analyseverfahren und Künstlicher Intelligenz können daraus zusätzliche Informationen entstehen, etwa zu Auffälligkeiten, Betriebsveränderungen oder möglichen Wartungsbedarfen.

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Praxisbeispiel: Crédit Agricole Franche-Comté

Bei der Erweiterung des Hauptsitzes der Crédit Agricole Franche-Comté wurden Pumpen der Baureihe Wilo-Stratos MAXO installiert. Die Regelung passt den Betrieb an den tatsächlichen Bedarf an und ermöglicht eine bedarfsgerechte Steuerung der Durchflüsse.

Dadurch kann der Energieeinsatz im Gebäudebetrieb gezielt betrachtet und die technische Versorgung an unterschiedliche Betriebsbedingungen angepasst werden. Das Projekt zeigt, wie intelligente Gebäudetechnik und digitale Regelung dazu beitragen können, Energieverbräuche und Betriebsabläufe transparenter zu machen.


Energieversorgung weiterentwickeln

Wassertechnologie, Digitalisierung und KI verbinden

Die Energiewende verändert nicht nur die Art der Energieerzeugung, sondern auch die technischen Systeme, mit denen Energie genutzt und verteilt wird. Effiziente Anlagen, digitale Steuerung und unterschiedliche Energiequellen werden dabei zunehmend miteinander verbunden.

Unsere Wassertechnologie kommt in diesen Anwendungen zum Einsatz. Die Verbindung mit digitalen Technologien und Künstlicher Intelligenz schafft zusätzliche Möglichkeiten, Betriebsdaten auszuwerten, Systeme gezielter zu steuern und bestehende Anwendungen weiterzuentwickeln.