Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit
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Mit Wassertechnologie, die wir konsequent sicherer und zunehmend KI-integriert entwickeln, leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit.
Wir helfen dabei, landwirtschaftliche Erträge zu stabilisieren, zum Beispiel durch wetterdatenbasierte Bewässerungssysteme in wasserarmen Regionen.
Die Landwirtschaft steht weltweit vor wachsenden Herausforderungen. Eine steigende Weltbevölkerung und veränderte klimatische Bedingungen erhöhen den Druck auf landwirtschaftliche Systeme. Gleichzeitig muss die Produktion von Lebensmitteln mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und weiteren Ressourcen verbunden werden.
Wasser ist eine zentrale Grundlage. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Wasser zur Verfügung steht, sondern auch, wie der Wassereinsatz an den Bewässerungsbedarf der landwirtschaftlichen Flächen angepasst werden kann.
Mit unserer Wassertechnologie unterstützen wir unterschiedliche Anwendungen in der Landwirtschaft – von der Förderung und Verteilung von Wasser bis hin zur digitalen Steuerung von Bewässerungssystemen. Die Verbindung von Betriebs-, Wetter- und weiteren Umweltdaten eröffnet dabei neue Möglichkeiten, Wasser bedarfsgerechter einzusetzen und Bewässerungsprozesse an die jeweiligen Bedingungen anzupassen.
Wasser gezielt für die Landwirtschaft einsetzen
Bewässerungssysteme auf unterschiedliche Anforderungen ausrichten
Landwirtschaftliche Flächen stellen je nach Region, Boden, Klima und Anbaukultur sehr unterschiedliche Anforderungen an die Wasserversorgung. Besonders in Regionen mit begrenzten Wasserressourcen kommt es darauf an, Wasser möglichst gezielt dorthin zu bringen, wo es für den Anbau benötigt wird.
Unsere Wassertechnologie kommt in unterschiedlichen Bewässerungssystemen zum Einsatz und unterstützt dabei, Wasser zu fördern, zu verteilen und entsprechend den jeweiligen Anforderungen bereitzustellen. Digitale Steuerung und die Erfassung von Betriebsdaten schaffen zusätzliche Möglichkeiten, den Betrieb von Bewässerungsanlagen transparent zu machen und gezielter zu steuern . So lässt sich die Wasserversorgung landwirtschaftlicher Flächen an die jeweiligen Bedingungen anpassen.
Präzisionsbewässerung mit Daten unterstützen
Wetter- und Betriebsdaten für eine bedarfsgerechte Bewässerung
Digitale Technologien verändern auch die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen. Wetterdaten, Informationen zur Bodenfeuchte und weitere Betriebsdaten können zusammengeführt werden, um Bewässerungsentscheidungen an die aktuellen Bedingungen anzupassen.
Künstliche Intelligenz kann dabei unterstützen, große Datenmengen auszuwerten und Zusammenhänge zwischen Wetter, Wasserbedarf und Anlagenbetrieb zu erkennen. Die ausgewerteten Daten können so für die Steuerung von Bewässerungsprozessen genutzt werden.
Praxisbeispiel: SolFrut Olivenölproduktion, Argentinien
Argentinien gehört zu den bedeutenden Produzenten von Olivenöl. In der Region San Juan stellen begrenzte Wasserressourcen die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen vor besondere Anforderungen.
Bei SolFrut kommen daher moderne Bewässerungs- und Pumpensysteme zum Einsatz, um die Olivenplantagen gezielt mit Wasser zu versorgen. Die Systeme ermöglichen eine bedarfsgerechte Verteilung des vorhandenen Wassers und unterstützen damit den gesteuerten Betrieb der Bewässerungsinfrastruktur.
Digitale Steuerungsansätze und datenbasierte Bewässerungsstrategien schaffen zusätzliche Möglichkeiten, die Wasserversorgung an die jeweiligen Bedingungen anzupassen.
Landwirtschaft unter herausfordernden Bedingungen
Wasser für trockene Regionen und große Anbauflächen
In Regionen mit hohen Temperaturen, geringen Niederschlägen oder schwierigen Bodenverhältnissen ist eine zuverlässige Wasserversorgung eine wichtige Voraussetzung für landwirtschaftliche Nutzung. Je größer die Anbauflächen und je anspruchsvoller die klimatischen Bedingungen, desto höher sind auch die Anforderungen an die Infrastruktur für Wasserförderung und Bewässerung.
Vernetzte Pumpen- und Verteilungssysteme können dabei helfen, Wasser über die jeweils ausgelegten Transportstrecken zu fördern und für landwirtschaftliche Anwendungen bereitzustellen.
Praxisbeispiel: Toshka-Projekt, Ägypten
Das Toshka-Projekt zählt zu den groß angelegten landwirtschaftlichen Entwicklungsprojekten Ägyptens. Ziel ist es, bislang landwirtschaftlich wenig oder nicht genutzte Flächen durch gezielte Bewässerung für den Anbau nutzbar zu machen.
Über ein weitreichendes Wassertransfersystem wird Wasser aus dem Nassersee in neu erschlossene Anbaugebiete transportiert. Dort übernehmen vernetzte Bewässerungssysteme die Verteilung des Wassers über große Flächen.
Das Projekt zeigt, welche Bedeutung Wasserinfrastruktur für großflächige landwirtschaftliche Anwendungen unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen haben kann.
Intelligente Wassertechnologie, intelligente Landwirtschaft
Betriebsdaten schaffen Transparenz
Landwirtschaftliche Betriebe und Bewässerungsprojekte müssen sich auf wechselnde Wetterbedingungen, unterschiedliche Wasserverfügbarkeiten und komplexe Betriebsanforderungen einstellen. Digitale Technologien können dabei helfen, Informationen über Anlagen und Wasserverbräuche zusammenführen und Betriebsabläufe aus der Ferne zu überwachen.
Die Kombination aus Sensorik, Kommunikation und digitaler Steuerung ermöglicht es, definierte Zustandsdaten von Pumpenstationen und Bewässerungsanlagen kontinuierlich zu erfassen. So können Betriebsabläufe transparenter werden und bei Bedarf gezielter angepasst werden.
Praxisbeispiel: Nagalwadi Bewässerungsprojekt, Indien
Im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh unterstützt das Nagalwadi-Projekt die Bewässerung von rund 47.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche in mehr als 100 Dörfern.
Moderne Pumpstationen, digitale Steuerungssysteme und ein LoRaWAN-basiertes Kommunikationsnetz ermöglichen die Überwachung und Steuerung der Infrastruktur. Relevante Betriebsinformationen können dabei aus der Ferne erfasst und für den Betrieb der Bewässerungssysteme genutzt werden.
Auch mobile Anwendungen unterstützen den Zugriff auf Betriebsinformationen und erleichtern die Koordination der Wasserversorgung.
Landwirtschaftliche Systeme weiterentwickeln
Wassertechnologie, Digitalisierung und KI verbinden
Die Anforderungen an die Landwirtschaft verändern sich und mit ihnen die Anforderungen an die Wasserversorgung. Besonders dort, wo Wasser knapp ist oder Wetterbedingungen stärker schwanken, können digitale Informationen eine wichtige Grundlage für die Steuerung von Bewässerungssystemen bilden.
Unsere Wassertechnologie kommt in unterschiedlichen landwirtschaftlichen Anwendungen zum Einsatz. Durch die Verbindung mit digitalen Technologien und KI entstehen zusätzliche Möglichkeiten, Betriebsdaten auszuwerten, Bewässerungsprozesse gezielt zu steuern und den Einsatz der verfügbaren Wasserressourcen an die jeweiligen Bedingungen anzupassen.