Senkung des Ressourcenverbrauchs und Einhaltung von Menschenrechten entlang unserer Lieferketten
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Als Unternehmen setzen wir uns für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und die Einhaltung von Menschenrechten entlang unserer Lieferketten ein.
Wir schaffen Transparenz über Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs und Risiken, definieren klare Standards und entwickeln diese gemeinsam mit unseren Lieferanten weiter.
Eine globale Wertschöpfungskette verbindet viele Menschen, Unternehmen und Standorte miteinander. Rohstoffe, Komponenten und Dienstleistungen legen oft weite Wege zurück, bevor daraus ein fertiges Produkt entsteht. Damit verbunden sind unterschiedliche Anforderungen an Geschäftspraktiken.
Unsere Verantwortung endet deshalb nicht an den eigenen Standorten. Wir betrachten auch die Lieferkette als Teil unserer unternehmerischen Verantwortung und arbeiten daran, relevante Risiken und Handlungsfelder besser zu verstehen. Transparenz, klare Anforderungen und der kontinuierliche Austausch mit unseren Lieferanten bilden dafür wichtige Grundlagen.
Dabei geht es nicht um einen einmaligen Zustand, sondern um eine kontinuierliche Entwicklung: Wir überprüfen Anforderungen, bewerten Entwicklungen und arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern daran, bestehende Prozesse weiterzuentwickeln.
Verantwortung beginnt mit klaren Standards
Gemeinsame Anforderungen schaffen Orientierung
Verantwortungsvolle Lieferketten brauchen klare Erwartungen und nachvollziehbare Regeln. Nur wenn Anforderungen verständlich definiert sind, können sie in unterschiedlichen Märkten, Ländern und Partnerschaften berücksichtigt und weiterentwickelt werden.
Unsere Anforderungen an Lieferanten umfassen unter anderem den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, die Achtung von Menschenrechten und Arbeitsstandards sowie die Einhaltung relevanter gesetzlicher und ethischer Vorgaben.
Diese Standards schaffen einen gemeinsamen Rahmen für die Zusammenarbeit und bilden eine Grundlage dafür, festgelegte Umwelt- und menschenrechtliche Kriterien in Beschaffungs- und Lieferantenonboardingprozessen zu berücksichtigen.
Transparenz über Risiken und Ressourcen schaffen
Daten helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen
Je globaler und komplexer Liefernetzwerke werden, desto wichtiger wird ein möglichst klares Bild über ihre Strukturen und Risiken. Informationen zu Lieferanten, Materialien, Prozessen und relevanten Nachhaltigkeitsthemen bilden dabei eine wichtige Grundlage für Entscheidungen.
Digitale Systeme und KI unterstützen dabei, Informationen strukturiert zu erfassen, zusammenzuführen und auszuwerten. So können relevante Entwicklungen nachvollziehbarer gemacht und Handlungsfelder gezielter betrachtet werden.
Auch beim Ressourcenverbrauch schafft Transparenz eine wichtige Grundlage: Sie hilft dabei, Maßnahmen und Entwicklungen über einen längeren Zeitraum nachzuverfolgen und gemeinsam mit Lieferanten Ansatzpunkte für Verbesserungen zu identifizieren.
Menschenrechte in der Lieferkette berücksichtigen
Verantwortung für Menschen entlang der Wertschöpfungskette
Globale Lieferketten verbinden Wilo mit vielen Unternehmen und Beschäftigten in unterschiedlichen Ländern und Märkten. Damit wächst auch die Bedeutung einer systematischen Betrachtung menschenrechtlicher Risiken.
Wir arbeiten daran, relevante Risiken innerhalb unserer Lieferketten zu identifizieren, zu bewerten und angemessene Maßnahmen daraus abzuleiten. Dabei bilden definierte Standards und strukturierte Prozesse die Grundlage für die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten.
Ziel ist es, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit den betroffenen Partnern an geeigneten Maßnahmen und Verbesserungen zu arbeiten.
Nachhaltigkeitsleistungen nachvollziehbar machen
Externe Bewertungen schaffen zusätzliche Transparenz
Nachhaltigkeit in Lieferketten lässt sich nur dann sinnvoll weiterentwickeln, wenn Fortschritte und Anforderungen nachvollziehbar gemacht werden. Neben eigenen Bewertungs- und Prüfprozessen können dabei auch etablierte externe Bewertungsrahmen eine zusätzliche Perspektive bieten.
Praxisbeispiel: EcoVadis
Das externe EcoVadis Rating bietet einen Rahmen für die Bewertung von Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen. Wilo nutzt die Bewertung als einen Baustein, um Nachhaltigkeit strukturiert zu betrachten und Entwicklungen nachvollziehbar zu machen.
Auch die Einbindung von Lieferanten in entsprechende Bewertungs- und Entwicklungsprozesse schafft zusätzliche Transparenz und kann dabei unterstützen, Nachhaltigkeitsanforderungen innerhalb der Lieferkette stärker zu verankern.
Lieferanten gemeinsam weiterentwickeln
Nachhaltigkeit entsteht im Dialog
Eine Lieferkette gestaltet sich aus langfristigen Geschäftsbeziehungen und gemeinsamen Prozessen. Deshalb lassen sich viele Herausforderungen nicht allein durch Anforderungen oder Prüfungen lösen. Entscheidend ist auch der kontinuierliche Austausch mit den Partnern.
Wir arbeiten mit unseren Lieferanten daran, Anforderungen besser zu verstehen, Erfahrungen auszutauschen und geeignete Maßnahmen weiterzuentwickeln. Schulungen, Gespräche, Bewertungen und gemeinsame Verbesserungsprozesse können dabei unterschiedliche Ansatzpunkte schaffen.