Erleichterung des Zugangs zu sauberem Wasser
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Mit Wassertechnologie, die wir konsequent sicherer und zunehmend KI-integriert entwickeln, leisten wir einen Beitrag zur Erleichterung des Zugangs zu sauberem Wasser.
Wir stärken die öffentliche Wasserinfrastruktur, indem wir Lösungen zum Management und zur Aufbereitung von Wasser sowie zur datenbasierten Reduzierung von Wasserverlusten bereitstellen, etwa in Kommunen.
Sauberes Wasser ist eine unverzichtbare Grundlage für das tägliche Leben. Gleichzeitig verändern Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und klimatische Veränderungen die Anforderungen an die öffentliche Wasserversorgung. Wasserversorger und Kommunen stehen vor der Aufgabe, komplexe Infrastrukturen zuverlässig zu betreiben und die verfügbare Ressource effizient zu nutzen.
Der Zugang zu sauberem Wasser beginnt dabei lange bevor das Wasser aus dem Hahn fließt. Wasser muss gewonnen, aufbereitet, transportiert und verteilt werden. Nach der Nutzung kommen dann Abtransport des Abwassers und dessen Behandlung hinzu, um wieder neues Wasser zu gewinnen. Jeder dieser Schritte stellt eigene Anforderungen an Technik, betrieb und Überwachung.
Mit unserer Wassertechnologie und digitalen und KI-Lösungen unterstützen wir unterschiedliche Anwendungen entlang dieses Wasserkreislaufs. Die Erfassung und Analyse von Betriebsdaten eröffnet dabei zusätzliche Möglichkeiten, Anlagen transparenter zu machen, Betriebsabläufe gezielter zu steuern und Wasserverluste frühzeitig zu erkennen.
Wasserverluste erkennen und reduzieren
Betriebsdaten machen Veränderungen sichtbar
Ein Teil des aufbereiteten Wassers erreicht nicht sein eigentliches Ziel. Ursachen können beispielsweise undichte Leitungen, veränderte Druckverhältnisse oder Störungen innerhalb eines Netzes sein. Je früher solche Veränderungen erkannt werden, desto gezielter können Betreiber reagieren.
Die digitale Erfassung von Druck-, Durchfluss- und weiteren Betriebsdaten schafft Transparenz über den Zustand von Anlagen und Netzen. Künstliche Intelligenz kann dabei unterstützen, große Datenmengen auszuwerten, Abweichungen zu erkennen und Auffälligkeiten frühzeitig sichtbar zu machen.
Damit entstehen zusätzliche Möglichkeiten, potenzielle Wasserverluste gezielter zu untersuchen und Betriebsprozesse entsprechend anzupassen.
Praxisbeispiel: Thames Water - Water Safety and Optimisation, Vereinigtes Königreich
Mit mehr als 18 Millionen versorgten Menschen gehört Thames Water zu den größten Wasserversorgern Europas. Das Versorgungsnetz in London und Südostengland umfasst eine umfangreiche und komplexe Infrastruktur, die kontinuierlich betrieben und weiterentwickelt wird.
Im Rahmen des Programms Water Safety and Optimisation arbeitet Wilo gemeinsam mit Integrated Water Services M&E (IWS) und weiteren Partnern an der Modernisierung und Digitalisierung von Pumpstationen. Mehrere tausend Anlagen sollen dabei schrittweise erneuert und mit modernen technischen und digitalen Lösungen ausgestattet werden.
Die zunehmende Nutzung von Betriebsdaten schafft neue Möglichkeiten, Anlagenzustände transparenter zu machen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Betriebsabläufe gezielter zu optimieren. Das Projekt zeigt, wie die Modernisierung von Wasserinfrastruktur mit Digitalisierung und datenbasierten Anwendungen verbunden werden kann.
Transparenz für den Betrieb von Wasserinfrastrukturen
Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten
Eine zuverlässige Wasserversorgung setzt voraus, dass Betreiber wissen, was innerhalb ihrer Infrastruktur passiert. Betriebsdaten können dabei helfen, Veränderungen sichtbar zu machen und technische Systeme besser zu verstehen.
Sensoren und digitale Lösungen erfassen unterschiedliche Parameter entlang des Wasserkreislaufs. Werden diese Informationen zusammengeführt und ausgewertet, können Betreiber Betriebszustände kontinuierlich nachvollziehen und Auffälligkeiten gezielter untersuchen.
Künstliche Intelligenz kann dabei unterstützen, Muster in umfangreichen Datenbeständen zu erkennen und Hinweise auf Veränderungen oder mögliche Abweichungen zu liefern. Damit entstehen neue Möglichkeiten für eine datenbasierte Überwachung und Steuerung von Wasserinfrastrukturen.
Praxisbeispiel: Speaking Waters
Mit Speaking Waters haben wir gemeinsam mit InstaDeep eine KI-gestützte Plattform für Anwendungen in der Wasserinfrastruktur entwickelt. Sie verbindet Echtzeitdaten mit künstlicher Intelligenz, um komplexe Wassersysteme auszuwerten, Auffälligkeiten sichtbar zu machen und neue Ansätze für deren Betrieb zu erschließen.
Ein Beispiel dafür sind Stadien und Arenen unserer Sponsoring-Partner: Hier können unterschiedliche Betriebsdaten zusammengeführt und transparent gemacht werden. So entsteht ein detaillierteres Bild der Wasserinfrastruktur und damit eine Grundlage für datenbasierte Entscheidungen und eine gezieltere Steuerung.
Wasserinfrastruktur für wachsende Anforderungen
Technologie und Digitalisierung zusammenbringen
Die Anforderungen an öffentliche Wasserinfrastrukturen verändern sich. Wachsende Städte, neue Nutzungsanforderungen und veränderte klimatische Bedingungen stellen bestehende Systeme vor zusätzliche Aufgaben.
Wassertechnologie, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können dabei unterschiedliche Ansatzpunkte für den Betrieb und die Weiterentwicklung von Wasserinfrastrukturen schaffen. Sie ermöglichen es, Anlagen und Prozesse genauer zu betrachten, Betriebsdaten nutzbar zu machen und technische Systeme gezielter zu steuern.
Unsere Lösungen kommen dabei in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz - von der Wassergewinnung und -aufbereitung bis zur Verteilung und dem Management von Wasser.