Gestaltung regulatorischer Rahmenbedingungen
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In starken Partnerschaften arbeiten wir an der Gestaltung regulatorischer Rahmenbedingungen
Wir bringen unsere Praxiserfahrung in den politischen Diskurs ein und fördern den Austausch zwischen unterschiedlichen Interessengruppen.
Als verantwortungsvolles Unternehmen bringt die Wilo Group ihre Praxiserfahrung und Perspektiven in den politischen und gesellschaftlichen Dialog ein. Denn zentrale Zukunftsfragen wie Wasserknappheit, Klimawandel, Energieeffizienz, Urbanisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz lassen sich nur gemeinsam lösen.
Wilo verbindet dabei technologische Expertise mit dem Austausch mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Ziel ist es, Erfahrungen aus der Praxis einzubringen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam Rahmenbedingungen zu fördern, die nachhaltige Entwicklung und innovative Lösungen ermöglichen.
So entsteht aus Partnerschaft und Dialog die Grundlage für tragfähige Lösungen, die Menschen, Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigen.
Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
Nachhaltige Transformation braucht verlässliche Rahmenbedingungen und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven.
Als global tätiges Wassertechnologieunternehmen bewegt sich die Wilo Group an der Schnittstelle von Infrastruktur und Energie, Digitalisierung und Wasserwirtschaft. Politische Entscheidungen in diesen Bereichen wirken sich darauf aus, wie unsere Lösungen entwickelt und eingesetzt werden können.
Wilo beteiligt sich deshalb an Dialogen auf nationaler und internationaler Ebene und bringt Erfahrungen aus Märkten und Entwicklung in diese Diskussionen ein. So können praktische Herausforderungen aus der Industrie mit politischen und gesellschaftlichen Perspektiven verbunden werden.
Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Wilo Industry Conference 2025 in Venedig. Unter dem Titel „Water – Shaping the Future“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der Wasserwirtschaft, der Umgang mit Wasserknappheit, Künstliche Intelligenz und der europäische Blue Deal. Die Konferenz wurde gemeinsam mit der European Water Association durchgeführt.
Praxisbeispiel: Wilo Industry Conferences
Mit der Wilo Industry Conference schafft die Wilo Group eine Plattform, auf der unterschiedliche Perspektiven auf zentrale Zukunftsfragen zusammenkommen.
Das Veranstaltungsformat verbindet technisches Fachwissen mit politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Perspektiven. So entstehen Gesprächsräume, in denen nicht nur technologische Möglichkeiten diskutiert werden, sondern auch Fragen nach Regulierung, gesellschaftlicher Verantwortung und langfristiger Umsetzbarkeit.
Die Konferenz in Venedig 2025 zeigte diesen Ansatz besonders deutlich: Die Diskussion über Wasserknappheit und die europäische Wasserwende wurde mit der Frage verbunden, welchen Beitrag Künstliche Intelligenz für widerstandsfähigere Wassersysteme leisten kann. So wird Dialog zu einem Instrument, um unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und gemeinsame Handlungsoptionen auszuloten.
Wissen in den politischen Dialog einbringen
Gesellschaftspolitischer Dialog lebt von belastbaren Erfahrungen und konkretem Wissen. Wilo bringt deshalb seine Expertise aus der Praxis ein – beispielsweise zu effizientem Wassermanagement, resilienter Infrastruktur, Digitalisierung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der Anspruch ist dabei, technologische Entwicklungen nicht isoliert zu betrachten, sondern ihre Bedeutung für Menschen, Städte, Unternehmen und öffentliche Infrastruktur mitzudenken.
Auch bei internationalen Veranstaltungen bringt Wilo diese Perspektive ein. Bei der UN 2023 Water Conference in New York war Wilo Teil der deutschen Delegation. Damit wurden wir in einen internationalen Dialog über die Zukunft der globalen Wasserressourcen eingebunden.
Netzwerke für eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft
Gesellschaftliche Herausforderungen überschreiten Grenzen. Deshalb braucht es internationale Netzwerke, in denen Wissen, Erfahrungen und unterschiedliche Interessen zusammenkommen.
Die Wilo Group engagiert sich in nationalen und internationalen Verbänden und Organisationen. Ein gemeinsames Ziel vieler dieser Kooperationen ist die nachhaltige Nutzung von Wasser und natürlichen Ressourcen. Wilo versteht solche Netzwerke als Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Akteuren an Lösungen für komplexe Herausforderungen zu arbeiten.
Dabei geht es auch darum, Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen zusammenzuführen. Denn Herausforderungen der Wasserwirtschaft unterscheiden sich weltweit, ebenso wie regulatorische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. So entsteht ein Austausch, der lokale Erfahrungen mit globalen Fragestellungen verbindet.
Wilopark als Ort des gesellschaftlichen Dialogs
Dialog braucht Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Mit dem Networking Cube auf dem Wilopark in Dortmund hat Wilo einen solchen Raum geschaffen. Das Marktpartnerbegegnungszentrum bringt Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Finanzwelt zusammen und bietet Raum für Veranstaltungen, Konferenzen und Austausch.
Wilo versteht den Networking Cube ausdrücklich als Ort, um Wissen auszutauschen, Partnerschaften zu vertiefen und gemeinsam an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten. So wurde gesellschaftlicher Dialog auch räumlich Teil der Wilo-Unternehmenskultur.
Praxisbeispiel: Wasser gemeinsam diskutieren
Ein Beispiel für diesen Ansatz war der Wasser-Gipfel auf dem Wilopark, den die Circular Valley Initiative gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Politik veranstaltete. Der Wilopark bot dafür den Rahmen, um Fragen rund um Wasser und Nachhaltigkeit sektorübergreifend zu diskutieren. Solche Formate verbinden die Perspektiven von Unternehmen, Politik und weiteren gesellschaftlichen Akteuren und schaffen Anknüpfungspunkte für gemeinsame Lösungen.
Auch bei aktuellen Branchenformaten setzt Wilo auf diesen Austausch. Auf der IFAT 2026 empfing Wilo neben zahlreichen internationalen Besucherinnen und Besuchern auch hochrangige politische Gäste. Im Mittelpunkt standen resiliente Wasser- und Abwasserinfrastrukturen, Energieeffizienz und die Rolle von Digitalisierung und KI.
Global WATER AI Academy als Plattform für gesellschaftlichen Dialog
Die Global WATER AI Academy verbindet Bildung, Innovation und gesellschaftspolitischen Austausch.
Sie bringt Fachleute aus Wasserwirtschaft, Wissenschaft, Politik und Technologie zusammen, um gemeinsam über die Zukunft nachhaltiger Wasserinfrastrukturen zu diskutieren. Dabei geht es nicht nur um technologische Entwicklungen, sondern auch um Fragen von Governance, Regulierung und gesellschaftlicher Verantwortung.
Die Academy schafft damit eine Plattform, auf der neue Ideen entstehen, Wissen geteilt wird und internationale Netzwerke wachsen.
So trägt sie dazu bei, die Rahmenbedingungen für eine digitale und nachhaltige Wasserwirtschaft aktiv mitzugestalten.
Global denken, gemeinsam gestalten
Die Zukunft des Wassers wird nicht an einem einzelnen Ort und von einem einzelnen Akteur gestaltet. Sie entsteht durch Zusammenarbeit über Länder-, Branchen- und Organisationsgrenzen hinweg.
Die Wilo Group verbindet deshalb technologische Expertise mit Dialog, Netzwerken und Partnerschaften. Ob bei internationalen Konferenzen, in Verbänden, auf dem Wilopark oder im Austausch mit regionalen Akteuren: Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Suche nach tragfähigen Antworten auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt.