Win China, defend Europe
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Warum Europas industrielle Zukunftsfähigkeit von einer starken Partnerschaft mit China profitiert.
Oliver Hermes ist President & Global CEO der Wilo Group, Vorsitzender des Kuratoriums der Wilo-Foundation, Honorarkonsul der Republik Kasachstan in Nordrhein-Westfalen, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Familienunternehmen, Mitglied des Kuratoriums des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Stellvertretender Vorsitzender des Nah- und Mittelost-Verein (NUMOV), Mitglied des Vorstands der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI), Repräsentant der Wilo Group im Germany-UAE Business Council sowie Mitglied im CNBC CEO Council. Der Ökonom studierte Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Ostasienwirtschaft/China. Hermes spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Chinesisch. Er ist Essayist mit Beiträgen, die in unabhängigen Medien publiziert werden. Der Autor gibt seine eigene Meinung wieder.
Europa diskutiert intensiv über seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Über hohe Energiekosten, zunehmende Regulierung, geopolitische Veränderungen und den wachsenden internationalen Wettbewerbsdruck.
Dabei gerät eine entscheidende Erkenntnis häufig in den Hintergrund: Europas industrielle Stärke beruht seit Jahrzehnten auch auf internationaler Offenheit, globalen Partnerschaften und der Fähigkeit, gemeinsam mit anderen Volkswirtschaften zu wachsen. Kaum eine wirtschaftliche Beziehung verdeutlicht dies eindrucksvoller als die zwischen Europa und China.
Über Jahrzehnte haben europäische und chinesische Unternehmen hervorragende Beziehungen aufgebaut. Sie haben gemeinsam investiert, produziert, geforscht und neue Märkte erschlossen. Aus Handelsbeziehungen sind langfristige industrielle Partnerschaften entstanden, geprägt von gegenseitigem Vertrauen, wirtschaftlichem Erfolg und intensivem Wissensaustausch.
China ist für die europäische Industrie weit mehr als ein Absatzmarkt. China ist ein Partner, ein Innovationsstandort und ein wesentlicher Bestandteil ihrer globalen Zukunft.
Meine Überzeugung ist klar: Wer als europäisches Industrieunternehmen den Anspruch erhebt, ein globaler Industrial AI Champion zu werden, muss sich im chinesischen Markt erfolgreich behaupten und die dort entstehenden Innovationspotenziale nutzen. Nicht, weil China als Gegner verstanden werden sollte. Sondern weil eine starke Präsenz in China, die Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern und der Wettbewerb mit exzellenten chinesischen Unternehmen unsere eigene Leistungsfähigkeit nachhaltig stärken.
Win China, defend Europe – diese Formel beschreibt keine Konfrontation zwischen zwei Wirtschaftsräumen. Sie steht für die Überzeugung, dass eine erfolgreiche Positionierung in China wesentlich dazu beitragen kann, Europas industrielle Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Wettbewerbsfähigkeit wird nicht mehr allein über Kosten entschieden
Über Jahrzehnte wurde industrielle Wettbewerbsfähigkeit vor allem mit Produktivität, Skaleneffekten, Qualität und Kostenführerschaft verbunden. Diese Faktoren bleiben wichtig. Doch im Zeitalter von KI entsteht eine neue Dimension des globalen Wettbewerbs: die Geschwindigkeit, mit der Unternehmen technologische Möglichkeiten in marktfähige Produkte, intelligente Systeme, neue Geschäftsmodelle und effizientere Prozesse übersetzen.
Nicht mehr allein die Kostenposition entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit. Zunehmend entscheidet die Geschwindigkeit der Transformation.
China demonstriert eindrucksvoll, welche Dynamik entsteht, wenn technologischer Fortschritt, industrielle Umsetzungskompetenz und hohe Innovationsbereitschaft zusammenkommen. Neue KI-Anwendungen werden mit bemerkenswerter Konsequenz entwickelt, getestet und in industrielle Prozesse integriert.
Europa verfügt gleichzeitig über herausragende industrielle Kompetenzen, exzellente Ingenieurskunst und tiefes technologisches Domänenwissen. Wenn es gelingt, diese Stärken mit der Innovationsgeschwindigkeit des chinesischen Marktes zu verbinden, entsteht enormes Potenzial für beide Seiten.
Es geht nicht darum, europäische und chinesische Industrieunternehmen gegeneinander auszuspielen. Es geht darum, voneinander zu lernen, gemeinsam technologische Möglichkeiten zu erschließen und im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.
Die drei E der industriellen KI-Transformation
Die Dynamik der chinesischen Industrie lässt sich anhand von drei strategischen Handlungsfeldern verstehen: Embed AI, Enable AI und Embrace AI. Sie bilden zugleich einen Orientierungsrahmen für europäische Industrieunternehmen auf ihrem Weg zu globalen Industrial AI Champions.
Embed AI – KI in industrielle Wertschöpfung integrieren
In China lässt sich beobachten, mit welcher Konsequenz künstliche Intelligenz integriert wird. Maschinen werden intelligenter. Anlagen können Betriebszustände vorhersagen. Industrielle Systeme optimieren ihren Energieverbrauch, erkennen Anomalien und passen ihre Leistungsfähigkeit dynamisch an veränderte Anforderungen an.
Der eigentliche Wettbewerbsvorteil entsteht nicht durch isolierte KI-Algorithmen, sondern durch die Verbindung von industriellem Domänenwissen, physikalischen Systemen, Daten und künstlicher Intelligenz. Hier ergeben sich hervorragende Möglichkeiten für eine vertiefte europäisch-chinesische Zusammenarbeit.
Europäische Unternehmen bringen jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung komplexer industrieller Technologien ein. Chinesische Unternehmen verfügen vielfach über bemerkenswerte Fähigkeiten, digitale Anwendungen schnell zu industrialisieren und zu skalieren. Wenn europäische Ingenieurskunst auf chinesische Innovationsgeschwindigkeit trifft, können Lösungen entstehen, die weltweit neue Maßstäbe setzen.
Enable AI – Die industrielle Infrastruktur für KI schaffen
China treibt den Aufbau der KI-Wertschöpfungsketten mit beeindruckender Geschwindigkeit voran. Diese reichen von der Gewinnung und Verarbeitung strategischer Rohstoffe einschließlich seltener Erden über den Ausbau moderner Halbleiterkapazitäten bis zur Entwicklung von KI-Industrieparks, Rechenzentren und digitaler Infrastruktur. Dabei entstehen industrielle Ökosysteme. Die Dimension und Geschwindigkeit dieser Entwicklung verdienen große Anerkennung.
Künstliche Intelligenz benötigt eine leistungsfähige physische Infrastruktur. Ohne Energie, Wasser, Kühlung, Halbleiter, Netze und industrielle Systeme kann sich die KI-Ökonomie nicht entfalten.
Gerade hier liegen große Chancen für europäische Industrieunternehmen, deren traditionelle Kernkompetenzen für den Aufbau dieser Infrastruktur unverzichtbar sind. Aus langjährigen Kunden- und Lieferbeziehungen können neue Partnerschaften entstehen, die gemeinsam die industrielle Infrastruktur der KI-Ökonomie gestalten.
Embrace AI – KI als unternehmerische Haltung
Die dritte Dimension ist möglicherweise die entscheidende. Künstliche Intelligenz darf kein isoliertes Technologieprojekt bleiben. Sie muss integraler Bestandteil der Unternehmensführung und aller relevanten Geschäftsprozesse werden – von Forschung und Entwicklung über Einkauf, Produktion und Logistik bis hin zu Vertrieb, Service und administrativen Funktionen.
In vielen chinesischen Unternehmen beeindruckt die Offenheit gegenüber neuen Technologien. Innovationen werden schnell ausprobiert, bestehende Prozesse hinterfragt und erfolgreiche Anwendungen konsequent skaliert. Dahinter steht eine unternehmerische Haltung, die technologische Veränderung vor allem als Chance begreift.
Von dieser Mentalität können europäische Unternehmen viel lernen. Denn die größte Herausforderung der KI-Transformation liegt häufig nicht in der Technologie selbst, sondern in der Veränderung etablierter Denkweisen. Wer künstliche Intelligenz lediglich als Instrument zur Effizienzsteigerung versteht, unterschätzt ihr Potenzial. Wer sie als Treiber unternehmerischer Transformation begreift, kann ganze Wertschöpfungsmodelle neu gestalten.
Eine jahrzehntelange industrielle Erfolgsgeschichte verdient eine Zukunft
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und China gehören zu den bedeutenden industriellen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahrzehnte. Europäische Unternehmen haben mit ihren Technologien, Maschinen und Anlagen einen wichtigen Beitrag zur industriellen Entwicklung Chinas geleistet. Gleichzeitig hat China europäischen Unternehmen enorme Wachstumschancen eröffnet.
Aus Handelsbeziehungen sind langfristige Unternehmensnetzwerke, persönliche Freundschaften und gegenseitiges Vertrauen entstanden. Diese menschliche Dimension wird häufig unterschätzt. Erfolgreiche internationale Partnerschaften entstehen nicht allein durch Verträge und Investitionen, sondern durch Menschen, die über kulturelle und geografische Grenzen hinweg gemeinsame Ziele verfolgen.
China ist längst nicht mehr ausschließlich ein Absatzmarkt für europäische Maschinen und Anlagen. Chinesische Unternehmen sind selbst zu technologisch führenden Akteuren in zahlreichen Industriezweigen geworden. Das sollte uns nicht überraschen.
Haben wir wirklich geglaubt, dass China über Jahrzehnte europäische Maschinen, Anlagen und Produktionstechnologien erwerben würde, ohne diese erfolgreich einzusetzen, weiterzuentwickeln und eigene industrielle Kompetenzen aufzubauen?
Der technologische Aufstieg Chinas ist auch Ausdruck des Erfolgs jahrzehntelanger wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Aus Kunden sind Partner geworden. Aus Partnern sind in vielen Bereichen auch leistungsfähige Wettbewerber entstanden. Partnerschaft und Wettbewerb schließen sich nicht aus. Gerade zwischen starken Partnern kann anspruchsvoller Wettbewerb Innovationen und gemeinsamen Fortschritt ermöglichen. Diese gewachsenen Beziehungen sollten wir nicht infrage stellen, sondern auf eine neue technologische und industrielle Ebene heben.
China als Fitnessstudio der europäischen Industrie
Wir sollten China nicht vornehmlich durch die Brille geopolitischer Rivalität betrachten, sondern als einen der spannendsten Innovationsräume und zugleich als das anspruchsvollste Fitnessstudio der globalen Industrie. Ein Fitnessstudio besucht man nicht, weil die Übungen leicht sind, sondern weil anspruchsvolles Training stärker macht.
Europäische Unternehmen treffen in China auf hochinnovative Wettbewerber, anspruchsvolle Kunden, kurze Innovationszyklen und eine beeindruckende Bereitschaft, neue Technologien schnell in wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu überführen. Dieses Umfeld fordert Unternehmen heraus, schneller zu entwickeln, konsequenter zu innovieren und näher am Kunden zu agieren.
Das chinesische Fitnessstudio ist dabei nicht nur ein Ort des Wettbewerbs, sondern auch des Lernens, des Austauschs und der Zusammenarbeit. Wer in China erfolgreich ist, gewinnt neben Marktanteilen auch Erfahrungen, Innovationskraft und Fähigkeiten, die seine globale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken.
Darin liegt der strategische Zusammenhang zwischen Win China und Defend Europe.
Ein europäisches Unternehmen, das im dynamischen chinesischen Markt Marktanteile hinzugewinnt, entwickelt Fähigkeiten, die ihm auch in den stärker gesättigten europäischen Märkten helfen, seine Position langfristig zu verteidigen. China wird damit zu einem wichtigen Trainings- und Innovationsstandort für die globale Industrie.
Das Ende des Denkens in Exportkategorien
Die Zeiten, in denen sich internationale Wettbewerbsfähigkeit primär anhand bilateraler Handelsvolumina oder nationaler Exportstatistiken beurteilen ließ, sind längst vorbei. Global diversifizierte Industrieunternehmen denken nicht mehr ausschließlich in Exportmärkten. Sie denken in regionalen Kundenbedürfnissen, Wertschöpfungsstrukturen und Innovationsökosystemen.
Ein europäisches Unternehmen, das in China für chinesische Kunden entwickelt, produziert und verkauft, ist nicht weniger international erfolgreich als eines, das seine Produkte aus Europa nach China exportiert. Eine solche regionale Verankerung ist häufig Voraussetzung dafür, Kunden langfristig erfolgreich bedienen und Partnerschaften aufbauen zu können.
Local-for-Local ist kein Rückzug aus der Globalisierung. Es ist ihre zeitgemäße Weiterentwicklung.
Moderne Globalisierung bedeutet nicht, Wertschöpfung an einem Standort zu konzentrieren und von dort die Welt zu beliefern. Sie bedeutet, regionale Kompetenzen in ein global integriertes Unternehmensmodell einzubinden. Wer den chinesischen Markt erfolgreich bedienen möchte, muss vor Ort präsent sein, lokale Kompetenzen entwickeln und sich langfristig engagieren.
Forschung und Entwicklung müssen global organisiert werden
Wenn Unternehmen ihre Wertschöpfung regionalisieren, müssen sie auch ihre Innovationsfähigkeit regional aufbauen. Forschungs- und Entwicklungskapazitäten gehören dorthin, wo anspruchsvolle Kunden, dynamische Märkte, technologische Ökosysteme und qualifizierte Talente zusammenkommen. China spielt dabei eine herausragende Rolle.
Die Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen, die Nähe zu anspruchsvollen industriellen Anwendungen und die Verfügbarkeit exzellenter Ingenieure und Wissenschaftler machen das Land zu einem bedeutenden Innovationsstandort. Europäische Unternehmen sollten diese Potenziale nicht nur zur Anpassung bestehender Produkte nutzen, sondern dort eigenständige Innovationskompetenzen entwickeln.
Regionale Forschungs- und Entwicklungszentren müssen eng kooperieren und zugleich in einem konstruktiven globalen Wettbewerb um die besten Ideen, schnellsten Entwicklungszeiten und überzeugendsten Kundenlösungen stehen.
Eine Innovation aus China sollte genauso selbstverständlich in Europa eingesetzt werden können wie eine europäische Innovation in Asien oder Amerika. Entscheidend ist nicht die geografische Herkunft, sondern ihr Beitrag zur globalen Wettbewerbsfähigkeit.
Unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen ergänzen sich so zu einem globalen Innovationsnetzwerk. Klare Regeln für geistiges Eigentum, Datensicherheit und technologische Governance sind dabei kein Widerspruch zur Zusammenarbeit, sondern Voraussetzung für langfristig verlässliche Partnerschaften.
„Wirtschaftliche Souveränität bedeutet nicht, auf internationale Partnerschaften zu verzichten, sondern aus einer Position eigener Stärke heraus erfolgreich zusammenzuarbeiten.“
Europas Stärke entsteht durch Offenheit und Zusammenarbeit
Europa hat seine industrielle Stärke über Jahrzehnte nicht durch Abschottung entwickelt, sondern durch Innovation, internationale Zusammenarbeit, offenen Handel und die erfolgreiche Integration in globale Wertschöpfungsketten.
Natürlich benötigen internationale Wirtschaftsbeziehungen verlässliche Regeln, faire Wettbewerbsbedingungen und gegenseitigen Respekt. Unterschiedliche wirtschaftliche Interessen und politische Perspektiven werden bestehen bleiben. Sie sollten jedoch nicht dazu führen, jahrzehntelang gewachsene industrielle Partnerschaften pauschal infrage zu stellen.
China sollte von Europa nicht primär als Gegner verstanden werden, sondern als bedeutender Partner, mit dem Europa eine lange gemeinsame wirtschaftliche Erfolgsgeschichte und große Zukunftschancen verbindet.
Die industrielle Transformation, künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und der nachhaltige Ausbau kritischer Infrastrukturen erfordern enorme technologische und wirtschaftliche Anstrengungen. Europa und China verfügen über komplementäre Stärken, die bei konstruktiver Zusammenarbeit einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderungen leisten können.
Eine selbstbewusste europäische Industrie benötigt keine Distanz zu China, um ihre Identität zu bewahren. Wirtschaftliche Souveränität bedeutet nicht, auf internationale Partnerschaften zu verzichten, sondern aus einer Position eigener Stärke heraus erfolgreich zusammenzuarbeiten.
Win China, defend Europe
Künstliche Intelligenz beschleunigt Innovationszyklen, verändert technologische Wertschöpfungsketten und eröffnet neue Möglichkeiten industrieller Zusammenarbeit. China ist ein wesentlicher Innovationsmotor dieser Transformation.
Für europäische Industrieunternehmen liegt darin eine historische Chance: Sie können ihre Stärken mit der Geschwindigkeit und Innovationskraft des chinesischen Marktes verbinden. Dafür müssen sie künstliche Intelligenz konsequent in Produkte und Prozesse integrieren, regionale Wertschöpfung stärken und Innovationen unabhängig von ihrer geografischen Herkunft global nutzbar machen.
Win China, defend Europe – das bedeutet nicht, Europa und China gegeneinanderzustellen. Es bedeutet, die jahrzehntelange erfolgreiche Partnerschaft als strategische Chance für unsere gemeinsame industrielle Zukunft zu verstehen.
Wer in China investiert, forscht und gemeinsam mit chinesischen Partnern Innovationen vorantreibt, stärkt seine globale Wettbewerbsfähigkeit. Wer im anspruchsvollen chinesischen Markt Marktanteile gewinnt, schafft zugleich die Voraussetzungen, um seine Position in Europa langfristig zu verteidigen. Partnerschaft und Wettbewerb sind dabei keine Gegensätze. Sie können sich gegenseitig beflügeln und technologischen Fortschritt beschleunigen.
Europa sollte China deshalb mit Selbstbewusstsein, Respekt und Offenheit begegnen. Nicht als Gegner, sondern als geschätzten Partner. Denn Europas industrielle Zukunft wird nicht durch Abschottung gesichert, sondern durch Innovationskraft, internationale Zusammenarbeit und die Bereitschaft, sich im globalen Wettbewerb erfolgreich zu behaupten.